Baum mit Eschentriebsterben
baumkontrolle

Baumkontrolle

Verkehrssicherungspflicht

In der Form einer Regelkontrolle wird der Baum visuell und mit wenig Zeitaufwand an der Oberfläche kontrolliert.

Baumkontrolle

Nach der Rechtsprechung des BGH hat derjenige, der die Verfügungsgewalt über ein Grundstück ausübt, im Rahmen des Möglichen dafür zu sorgen, dass von den dort stehenden Bäumen keine Gefahren ausgehen.

Die Verkehrssicherungspflicht obliegt grundsätzlich dem Baumeigentümer. Beauftragt der Eigentümer eine fachkundige und zuverlässige Baumpflegefirma und stellt sicher, dass die Kontrolle auch tatsächlich durchgeführt wurde, ist er in der Regel von der Haftung befreit.

Wir führen die Kontrollen bei größeren Beständen mit ArboTAG-Plaketten softwaregestützt durch. Sie bekommen einen schriftlichen Bericht über das Kontrollergebnis.

Straßenbaum mit Auffälligkeit
Starkastbruch

Intensive Untersuchung

Um die Bäume verstehen zu können, muss man ihnen zuhören. Bäume reagieren auf äußere Einflüsse. Sie messen Ihre Oberflächenspannung und bauen Spannungsspitzen durch gezieltes Wachstum ab. Genial. Wissen, dass wir uns heute bei der Konstruktion von Bauteilen zunutze machen.

Diese Reaktionen gilt es, durch genaue Beobachtungen, zu erkennen. Prof. Dr. Claus Mattheck beobachtete die Natur der Bäume genau und entwickelte mit Wort und Bild die VTA-Methode. Eine naturnahe und praxistaugliche Methode, um die Gestaltgesetze der Natur verstehen zu können.

Aus den visuellen Erkenntnissen der Baumkontrolle kann sich die Notwendigkeit der eingehenden Untersuchung ergeben. Festgestellte Defekte werden zugeordnet, bestätigt, vermessen und bewertet. Anhand dieser Daten und sämtlicher anderer Informationen, insbesondere der Vitalität, entsteht dann die Beurteilung.

Catalpa bignonioides

Gehölzwert

Die Ermittlung von Gehölzwerten führen wir nach der „Methode Koch“ aus. Am 25. Januar 2013 nimmt der BGH Bezug auf die Methode Koch und bestätigt deren Eignung nicht nur für zerstörte Gehölze, sondern auch für beschädigte Gehölze. Grundsätzlich ist bei der Beschädigung einer Sache, z. B. eines Grundstücks, Schadenersatz durch Wiederherstellung oder durch Ersatz des hierzu eforderlichen Geldbetrags zu leisten. Dabei ist eine Ersatzbeschaffung in der vorhandenen Größe der Gehölze häufig ausgeschlossen, da es mit unverhältnismäßigen Kosten verbunden wäre. Daher werden bei beschädigten Gehölzen die notwendigen Behandlungen (sofort und später) und die Wertminderung berechnet.

Der Gehölzwert setzt sich aus verschiedenen Positionen zusammen: Gehölzkosten, Pflanzarbeit, Anwachspflege, Anwachsrisiko, Herstellungskosten, Pflegekosten und Wertminderungen. Diese Faktoren ergeben den Gehölz-Sachwert vor dem Schadensereignis. Anschließend ergeben Berechnungen zum Schaden und zu Versorgungsmaßnahmen, sowie die Kosten des Gutachtens, die Schadenshöhe.

Umfahrschaden
Anfahrschaden